Stell dir vor, du führst einen Betrieb, der mit Beton eigentlich nichts zu tun hat. Vielleicht vermietest du Geräte und kleinere Landmaschinen, kümmerst dich um Grünflächen oder bereitest Fahrzeuge auf. Nebenbei hörst du immer mal wieder die Frage „Wo bekomme ich hier schnell ein bisschen Beton her?"
Frischbeton in kleinen Mengen ist in vielen Regionen schwer zu bekommen. Große Betonwerke sind auf große Abnahmen ausgelegt. Wer nur wenig braucht, wird abgewiesen oder fährt weite Umwege. Das ärgert Handwerker, Kleinbetriebe und Privatleute gleichermaßen. Wer täglich mit seinen Kunden über Herausforderungen im Alltag spricht, merkt diese Lücke als Erster.
Die Lösung: eine Betontankstelle
Genau für diese Lücke gibt es die Betontankstelle. Der Ablauf ist einfach: Deine Kunden wählen am Selbstbedienungskiosk die Mischung und die Menge. Sie bezahlen per Karte oder Kundenkonto und lösen die Bestellung per QR-Code selbst direkt an der Anlage aus. Wenige Minuten später bekommen sie den Frischbeton direkt auf den Anhänger oder die Ladefläche. Das alles nahezu personallos. Gleichzeitig ergänzt die Betontankstelle dein Angebot an mehreren Stellen. Stammkunden holen sich den Beton gleich mit, wenn sie ohnehin bei dir sind. Dazu kommen neue Kunden, die du bisher nicht erreicht hast. Und in den ruhigeren Herbst- und Wintermonaten kannst du die Anlage für die Produktion von Betonblocksteinen verwenden. So bleibt sie das ganze Jahr über im Einsatz.
Für den Einstieg brauchst du dabei weniger, als du vielleicht denkst. Die wichtigsten Voraussetzungen hast du oft schon: ein Standort, an dem Kunden ohnehin vorbeikommen, eine freie Fläche auf dem Hof und Kontakte, die regelmäßig etwas brauchen.
Und wie sieht das in der Praxis aus?
Das zeigt die CaRdrett Dienstleistungs GmbH aus Helmstedt. Das Unternehmen vermietet Baumaschinen, bietet Kommunal- und Gartendienste an und hatte bis dahin kaum etwas mit dem klassischen Baustoffhandel zu tun. Mit der Betontankstelle schloss Geschäftsführer Sven Goldmann eine Versorgungslücke in der Region. Schon im ersten Betriebsjahr erzielte es ein Umsatzplus im sechsstelligen Bereich, bei kaum gestiegenen Personalkosten.
Wie das bei CaRdrett genau lief, von der ersten Idee bis zur Eröffnung, gibt’s hier zu lesen.